Überraschenden Rückhalt bekommen die Befürworter des Onlineglücksspiels nun von einer Gruppe, die in den Online Casinos größte Konkurrenz erblicken müsste. Schließlich sind verschiedene Indianerreservate in den USA die größten Betreiber von Glücksspielen. Spätestens seit Ende der 70er Jahre sind die Wegesränder und die großen Städte der Reservate von Spielhallen und günstigen Casinos gesäumt. Anstatt sich nun in den teuren Casinometropolen, wie Atlantic City oder Las Vegas, einzufinden, begeben sich viele Spieler in die Spielbanken der Indianer.

Das Internet biete hierzu selbstverständlich Alternativen. Die Gemütlichkeit, die Anonymität, der geringe Aufwand und die niedrigen Einsätze bewegen viele Spieler ins Internet. Die Sache hat jedoch einen Haken. Die Spieler können dafür kein inländische Bankhaus nutzen, um Überweisungen von amerikanischen Finanzdienstleistern zu tätigen. Dies ist seit 2006 verboten. Es scheint jedoch Hoffnung zu geben: Seit dem Barack Obama Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist, versuchen demokratische Politiker das Onlineglücksspiel aus seiner Umklammerung zu befreien.

Das Internet und die letzte Wirtschaftskrise haben für erhebliche Einbußen in der landgebundenen Casinoindustrie gesorgt, weshalb die Indianer der Entwicklung im Internet nie negativ gegenübergestanden. Der Trend kehrt sich aber nun um. Für Neugierige sind Online Casinos der erste Anlaufpunkt, bevor sie später potenzielle Kunden für die echten Casinos werden könnten. Da dieser Prozess zur Animierung äußerst unterstützenswert ist, haben sich allen voran die Morongo in Kalifornien für eine Liberalisierung des Onlineglücksspiels ausgesprochen. Wahrscheinlich können die Glücksspieler in Zukunft sogar Indianercasinos per Internet anwählen.


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